Neuaufnahmen und Erstvorstellung
Neue Patientinnen und Patienten sind in unserer neurologischen Facharztpraxis in Willich herzlich willkommen. Damit Ihr erster Termin beim Neurologen reibungslos verläuft, haben wir die wichtigsten Informationen rund um die Anmeldung, Vorbereitung und den Ablauf der Erstvorstellung für Sie zusammengestellt.
Anmeldung zur Erstvorstellung: Die Terminvergabe für Neupatientinnen und -patienten erfolgt nach vorheriger Anmeldung. Bitte nutzen Sie bevorzugt unsere digitale Online-Rezeption (321med), über die Sie Ihr Anliegen, Befunde oder Überweisungen bequem übermitteln können. Alternativ erreichen Sie uns persönlich während unserer Sprechzeiten oder telefonisch unter 02154 / 891 37 80.
Datenschutz und Einwilligung: Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns höchste Priorität. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie ein Informationsblatt zum Datenschutz gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Da sich die rechtlichen Grundlagen der Datenverarbeitung je nach Versicherungsstatus unterscheiden, stellen wir zwei Fassungen bereit:
- Informationsblatt zum Datenschutz für gesetzlich Versicherte
- Informationsblatt zum Datenschutz für privat Versicherte und Selbstzahler
Diese Informationsblätter erläutern, welche Daten wir erheben, zu welchen Zwecken sie verarbeitet werden, und welche Rechte Ihnen nach der DSGVO zustehen.
Abrechnung für Privatversicherte und Selbstzahler: Privat versicherte Patientinnen und Patienten sowie Selbstzahler werden in unserer Praxis mit einem Informationsblatt zur Abrechnung für Privatversicherte und Selbstzahler über die besonderen Abrechnungsmodalitäten im Rahmen des privatrechtlichen Behandlungsvertrages (§ 630a BGB) informiert und bestätigen uns die Kenntnisnahme bevorzugt digital über unsere Online-Rezeption oder schriftlich.
Notwendige Unterlagen zur Erstvorstellung:
- Versicherungskarte und Identifikation: Gesetzlich Versicherte müssen ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) in der Praxis einlesen lassen. Ohne gültige Karte kann keine Behandlung erfolgen – außer im medizinischen Notfall. Privatversicherte verfügen in der Regel nicht über eine elektronische Gesundheitskarte. Bitte weisen Sie sich daher beim ersten Termin mit einem gültigen Identifikationsdokument (z. B. Personalausweis oder Reisepass) aus.
- Überweisungsschein: Für gesetzlich Versicherte bildet der Überweisungsschein die Grundlage der Abrechnung über die Krankenkasse und dient der Koordination zwischen Haus- und Fachärzten. Er enthält die medizinische Fragestellung und ermöglicht eine gezielte neurologische Diagnostik sowie den Befundrücklauf an die überweisende Praxis.
- Einverständniserklärungen zur Nutzung der Videosprechstunde, der Verarbeitung personenbezogener Daten und der Nutzung der elektronischen Patientenakte (für gesetzlich Versicherte).
Digitale Leistungen, personenbezogene Daten und elektronische Patientenakte
Unsere Praxis nutzt moderne digitale Möglichkeiten, um Ihre Behandlung sicher, effizient und komfortabel zu gestalten. Der Schutz Ihrer personenbezogenen und medizinischen Daten hat dabei höchste Priorität.
Videosprechstunde: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Termine als Videosprechstunde durchzuführen – zum Beispiel bei Verlaufskontrollen, Befundbesprechungen oder Rezeptanliegen. Die Videosprechstunde findet über einen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifizierten Videodienstanbieter statt und erfüllt alle Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Die Teilnahme ist freiwillig und setzt Ihre Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener und medizinischer Daten voraus. Weitere Einzelheiten finden Sie in der "Einverständniserklärung zur Videosprechstunde".
Verarbeitung personenbezogener Daten: Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf Ihre Person beziehen (z. B. Name, Geburtsdatum, Kontaktdaten, Gesundheitsdaten). Wir verarbeiten diese Daten ausschließlich zum Zweck der medizinischen Behandlung, Dokumentation und Abrechnung, sowie – sofern Sie ausdrücklich zustimmen – zur digitalen Kommunikation (z. B. Terminerinnerungen, Online-Rezeption, Videosprechstunde). Die Verarbeitung erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und den berufsrechtlichen Vorgaben. Weitere Einzelheiten finden Sie in der "Einverständniserklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten".
Elektronische Patientenakte (ePA) für gesetzlich Versicherte: Gesetzlich Versicherte können ihre medizinischen Informationen in der elektronischen Patientenakte (ePA) speichern lassen. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und erfolgt ausschließlich mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung. Wir können auf Ihre ePA zugreifen, um z. B. Befunde, Arztbriefe oder Medikationsdaten einzusehen oder relevante Dokumente hinzuzufügen. Der Zugriff ist nur nach Ihrer Freigabe über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Ihre Krankenkasse möglich. Sie entscheiden jederzeit selbst, welche Daten gespeichert werden und wer darauf zugreifen darf. Weitere Einzelheiten finden Sie in der "Einwilligungserklärung zur elektronischen Patientenakte (ePA) gesetzlich Versicherter"
Ergänzende Informationen zur Erstvorstellung: Bitte bringen Sie nach Möglichkeit alle relevanten Vorbefunde bereits zur Erstvorstellung mit. So vermeiden Sie Doppeluntersuchungen und ermöglichen eine gezielte neurologische Diagnostik. Falls Sie Ihre Unterlagen vorab digital übermitteln möchten, können Sie diese bequem über unsere digitale Online-Rezeption (321med) hochladen. Folgende Vorbefunde und Unterlagen sind hilfreich: eine aktuelle Medikamentenliste mit Dosierungen, bisherige Arzt- und Krankenhausberichte, bildgebende Befunde (z. B. MRT oder CT, idealerweise mit CD-ROM und Befundtext) sowie Laborbefunde, soweit vorhanden. Ergänzend können – sofern zutreffend – auch ein Pflegegradbescheid oder -nachweis, eine Betreuungsurkunde oder Vollmacht bei rechtlicher Betreuung, Reha-, Renten- oder sozialmedizinische Unterlagen sowie psychologische oder neuropsychologische Berichte (z. B. bei ADHS, Demenz oder Depression) hilfreich sein. Je vollständiger Ihre Unterlagen im Vorfeld der behandlung sind, desto effizienter kann Ihre neurologische Fragestellung eingeordnet, ein individueller Behandlungsplan erstellt werden und Ihre Fragen beantwortet werden.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe – sie trägt entscheidend dazu bei, dass wir Sie umfassend und individuell betreuen können.Mit diesen einfachen Vorbereitungen helfen Sie uns, Zeitraubendes zu vermeiden und sicherzustellen, dass wir uns voll und ganz auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Ihre individuelle neurologische Betreuung.
LABORZEITEN: Die Laborzeiten sind morgens von 8:00 - 9:00 Uhr. Für eine verlässliche Bestimmung von Medikamentenspiegeln im Blut ist der Zeitpunkt der Blutentnahme entscheidend. Die Abnahme erfolgt vor der morgendlichen Einnahme des jeweiligen Medikaments – dies wird als sogenannter Talspiegel bezeichnet. Nur so lassen sich die Werte korrekt beurteilen und die Therapie optimal steuern. Bitte informieren Sie uns, welche Medikamente Sie regelmäßig einnehmen, und halten Sie Ihre aktuelle Medikamentenliste bereit.